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Taste of Track  - - 2012

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit – nach dem „Anlassen 2012“ auf dem Nürburgring und dem sportlichen „Roll-out“ auf dem Autodrom Grobnik im kroatischen Rijeka, fand bei bestem Wetter die dritte Veranstaltung der Rennleitung #110 auf dem Driving Center Baden (DCB) statt.

Unter dem Motto „Taste of Track“ bot das Team um Rick Lowag Reckstrecken-Neulingen hier die Möglichkeit, ohne Risiko in den Ablauf ein echtes Rennstrecken-Trainings hinein zu schnuppern.

Den Gedanken, mit dem eigenen Motorrad auch mal ein paar Runden abseits des öffentlichen Straßenverkehrs auf einer echten Renn- und Teststrecke zu drehen, haben sicher viele Motorradfahrer. Doch die Mehrzahl wird durch die Frage: „Bin ich für so was überhaupt „schnell“ genug?“ oder einfach nur durch den unbekannten Ablauf abgeschreckt. Häufig überwiegt die Unsicherheit die Neugier und der Wunsch nach einer solchen Veranstaltung wird erst nach langem Überlegen oder sogar nie umgesetzt.

Um den Interessierten diese Ängste zu nehmen und langsam an das Abenteuer Rennstrecke heran zu führen, organisierte die Rennleitung den „Taste of Track“. Den Rahmen für dieses Event sollte das Sportfahrer-Training des Rheintal-MSC e.V. auf dem DCB bieten.

Wie es sich für solch eine Veranstaltung gehört, begann der Tag für die angereisten Schützlinge der Rennleitung bereits um 8:30 Uhr mit der Fahrerbesprechung. Zwar sollten die Teilnehmer des „Taste of Track“ erst am Nachmittag und unter der Obhut der Rennleitungsinstruktoren den Kurs des Baden-Airpark unter die Räder nehmen, aber auch sie mussten natürlich die Flaggenzeichen, das Verhalten auf und an der Strecke sowie den zeitlichen Ablauf kennen.

Bis zum Ende der Fahrerbesprechung gab es also noch keinen Unterschied zwischen den Teilnehmern der Rennleitungsveranstaltung und den Sportfahrern des MSC.

Doch während sich anschließend die erste Gruppe des MSC auf dem 2,77 km langen Kurs des DCB austoben durfte, zog es die Rennleitung und ihre knapp zwanzig Veranstaltungsteilnehmer in den nahegelegenen Schwarzwald.

Denn neben dem Spaß auf der Strecke spielte natürlich auch wieder der Sicherheitsgedanke eine entscheidende Rolle. Ziel der Veranstaltung war es nicht nur, den Angereisten die Angst vor dem Rundkurs zu nehmen, Ihnen so das gefahrlose Austesten des Fahrkönnens zu ermöglichen und somit Sicherheitsreserven zu schaffen. Es sollte auch an grundlegenden Dingen, wie Blickführung, Sitzposition und Linienwahl gearbeitet werden. Dies sind genau die Fähigkeiten, die nicht nur für entspannte und schnelle Runden auf der Rennstrecke wichtig sind, sondern auch für sicheres Fahren im Straßenverkehr eine enorme Bedeutung haben.

Und wo könnte man das besser Trainieren und Analysieren, als auf den kurvenreichen Nebensträßchen des Nordschwarzwaldes?!

Abb. 1 Projekt mit guten Aussichten: Die Teilnehmer beim Theorieteil zum Kurvenfahren

Fachkundige Unterstützung erhielt Organisator Rick Lowag dabei durch Wolfgang Zeller und Klaus Hannemann, den beiden, frisch vom BVDM zertifizierten, Instruktoren der Rennleitung #110. Dank der geschulten Augen der drei Instruktoren und mit Hilfe von Videoanalyse und Verfolgungsfahrten in Fahrlehrer-Manier, konnten schnell einige typische Marotten ausgemacht werden. Doch weiß man erst, worauf man achten muss, sind kleinere Fehler schnell ausgemerzt.

Um einige „Erfahrungen“ reicher, ging es für die Rennstrecken-Novizen dann am frühen Nachmittag wieder zurück zum Baden Airpark.

Endlich Rennasphalt

Nach der Pflicht, unter den Argusaugen der Instruktoren, stand nun endlich die Kür für die Teilnehmer auf dem Programm – ein Turn auf dem anspruchsvollen Kurs des Driving Center Baden.

Nachdem es im Tagesverlauf schon einiges an Kernschrott gegeben hatte und alle Schützlinge der Rennleitung die Veranstaltung unbeschadet überstehen sollten, wurden die Teilnehmer nochmals auf die Regeln bei geführten Runden auf der Rennstrecke eingeschworen und anschließend den Instruktoren in drei Leistungsgruppen zugeteilt.


Abb. 2 Ein letztes Briefing, bevor es auf die Stecke geht

Dann war es endlich soweit. Ein ganzer Turn allein auf dem DCB für die Teilnehmer des „Taste of Track“. Egal, ob BMW R 1200 GS-, Kawasaki Z 1000- oder Honda CBR-Pilot, ob Sonntagsausflügler oder sportlich ambitionierter Landstraßenfahrer, wirklich jedem Stand am Vorstart die Nervosität ins Gesicht geschrieben. Aber auch diese Anspannung, vor den ersten Metern auf der Rennstrecke, macht solche Veranstaltungen so reizvoll.

 

Abb. 3 Ruhe vor dem Sturm

Abb. 4 Will ich das wirklich??

Nur 15 Minuten später sah die Welt ganz anders aus. Nicht nur, dass allen Teilnehmern, dank der sommerlichen Temperaturen, ordentlich durchgeschwitzt ins Fahrerlager zurückkehrten. Allen Rennstrecken-Frischlingen stand ein breites Grinsen ins Gesicht geschrieben. Noch während man sich aus den Klamotten schälte, wurde über das Erlebte gefachsimpelt und philosophiert. Selbst wenn auch nur ein kleiner Teil der Euphorie in der Erinnerung bleibt, wird es für unsere Teilnehmer wohl nicht das letzte Event dieser Art gewesen sein.


Abb. 5 So sehen glückliche Rennstrecken-Neulinge aus…


Abb. 6 … oder so!

Zu guter Letzt muss sich die Rennleitung #110 nochmals bei allen Gästen und Helfern bedanken, die diesen tollen Tag erst ermöglicht haben. Die gesamte Veranstaltung lief absolut reibungslos und ohne Zwischenfälle ab, was bei einem so heterogenen Teilnehmerfeld sicher nicht selbstverständlich ist.

Großer Dank gilt auch Babett Schneider und dem Team des Rheintal-MSC e.V., die nicht nur wieder ein tolles Event auf die Beine gestellt haben, sondern mit dem Sonder-Turn für die Rennleitungsteilnehmer auch kostbare Fahrzeit einem guten Zweck mit dem Motto „Anständig Fahren“ zur Verfügung gestellt haben. Vielen Dank dafür – wir freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung mit euch!

Von Michael Praschak (www.asphalt-süchtig.de)

 

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