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Schräge Gefühle - Schräglagentraining

Kennt ihr die 3 G-Punkte beim Motorradfahren?
Wir, die Teilnehmerinnen der "Schrägen Gefühle" sind uns nun sicher, Max Würschum - „Godfather of Schräglage“ kennt sie. Wir waren eingeladen am ersten Samstag im Juni, genau diese kennenzulernen und zu er"fahren":

Geschmeidigkeit & Genauigkeit vor Geschwindigkeit!

Das war nur einer der Leitsprüche, den wir uns bei dieser Veranstaltung in Starzach, bei Horb am Necker, nicht nur einprägten, sondern tatsächlich auch umsetzten.

Bei strahlendem Himmel trafen alle Teilnehmerinnen voller Vorfreude mit etwas Aufregung im Gepäck am vereinbarten Treffpunkt ein. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde und ein paar einleitenden Sätzen von Max ("Seid ihr motiviert? Ich möchte, dass ihr die absolute Bereitschaft habt, heute und hier etwas zu lernen!"), stiegen wir mit hohen Erwartungen und extrem motiviert auf die Motorräder, um sogleich zu der ersten Übung zu fahren.

Auf der Fahrt dorthin fuhren wir in einer Reihe Max hinterher. Alle paar km gab Max ein Handzeichen, auf das sich das Mädel direkt
hinter ihm mit Blinker rechts nach hinten fallen lies. So hatte er bereits auf den ersten Kilometern die Gelegenheit bestimmte
"Unarten" und "Macken" festzustellen, die bei erster Gelegenheit gleich angesprochen wurden.

Kaum zehn Minuten später trafen wir an einem großen Parkplatz ein und fanden sowohl das sagenumwobene Auslegermotorrad vor, als auch einen mit Pylonen abgegrenzten Kreis. Hier sollten Schräglagenängste abgebaut, die optimale Blickführung trainiert und die korrekte Körperhaltung gelehrt werden. Der Leitspruch hier ganz klar:       

 

 

AOK - Arme, Oberschenkel & Kopf
(danke für die tolle Abkürzung)

Was soviel hieß wie, der kurven-innere Ellbogen sollte locker Richtung inneren Oberschenkel gebeugt werden und der Blick musste stets ein Viertel bis eine Hälfte im Kreis voraus gerichtet werden. Hierbei war wichtig den Kopf oben zu halten.

Nachdem sich die erste, mutige Freiwillige gemeldet hatte wurden die angesprochenen Punkte direkt im "Kreisel" umgesetzt. Jede Teilnehmerin hatte nun die Möglichkeit auf dem Auslegermotorrad entsprechend Runden zu drehen und die Tipps von Max wie "Arm beugen", "Köpfchen hoch", "Locker bleiben, nicht verkrampfen" zu empfangen und zu trainieren. Diese einmalige Chance wurde von allen Teilnehmerinnen genutzt. Während man auf dem Motorrad seine Runden drehte gab es nur noch den KREIS, das MOTORRAD und MAX! Alles andere um einen herum wurde komplett ausgeblendet.

Nach regem Erfahrungsaustausch zwischen den Mädels, vielen wertvollen Tipps und jeder Menge Stolz machten wir uns unter Beobachtung von Max auf den Weg Richtung Parkplatz Nr. 2. 

Dort angekommen kniete Max vor uns (!) und malte mit Kreide eine typische Kurve auf den Beton. Mittels diesem schön gezeichneten Schaubild vermittelte er uns die korrekte Fahrlinie in einer Kurve. Hier auch ganz klar wieder ein Leitsatz, der uns immer im Gedächtnis bleiben sollte:

"Umso später ihr den Einlenkpunkt setzt, umso SICHERER  kommt ihr durch die Kurve und umso BESSER und vor allem FRÜHER sieht euch der Gegenverkehr! Haltet den Kopf stets nach oben, so habt ihr den kompletten Blick in der Kurve und ihr erlebt keine bösen Überraschungen."

Ebenso wurde über den korrekten Bremsvorgang gesprochen und diskutiert, auch hier sah man einige "Aha - Effekte“ in den Gesichtern der Teilnehmerinnen.

 

Anschließend sollten wir die selbe Schräglagenübung fahren, allerdings OHNE Ausleger und mit EIGENEM Motorrad. Auf unsere Hinterreifen wurden Kreidestriche gezeichnet, mit dem Ziel diese mit der trainierten Schräglage zu entfernen. Wieder markierte Max einen Kreis, stellte sich in die Mitte und los gings. Jeweils 2 Teilnehmerinnen fuhren gleichzeitig in dem Kreis und folgten den Anweisungen von Max. Immer wieder rief man sich "AOK" ins Gedächtnis und hörte von Max "Mädels, ich will euch lachen sehen!"
Und siehe da - es klappte!  Auch die Kreidestriche waren quasi weg.

Unendlich lange hätte diese Übung weiter gehen können, allerdings hatten wir noch etwas vor. Nach ein paar Brems- und Schrittgeschwindigkeits- übungen bildeten wir wieder unsere gewohnte Reihe und folgten unserem Trainer.

Die letzte Übung sollte alle noch bestehende "Macken" und Fehler aufdecken – die Videoaufzeichnung!

In der Nähe der Nagoldtalsperre machten wir uns mit ein paar nicht zu unterschätzenden Kurven vertraut, denn hier sollte das Video aufgezeichnet werden. Nach einer kurzen "Lagebesprechung" befestigte Max seine Videokamera und begann uns einzeln hinterher zu fahren und zu filmen. Hier galt: "Genauigkeit vor Geschwindigkeit", kurz gesagt Max wollte die optimale Fahrlinie von uns sehen, die Geschwindigkeit spielte keine Rolle.
Gleichzeitig sollte auf die Blickrichtung, Körperhaltung und Kopfhaltung geachtet werden.
Auch hier fand ein reger Erfahrungsaustausch statt und wir waren uns einig, dürften wir nochmal fahren, würde es uns leichter fallen und wir würden weniger Fehler machen, denn mit einem Max „im Nacken“ fährt es sich doch anders. Als alle Teilnehmerinnen aufge- zeichnet waren, machten wir uns auf zur letzten und gefürchteten Station: Zur Videoanalyse!  Wir waren doch alle etwas nervös, denn nun wussten wir, es kommen die nackten Tatsachen auf den Tisch, bzw. von der Kamera auf den Fernseher.

Dort angekommen bestellten wir uns zur Beruhigung kalte Getränke und warteten auf das jeweilige Urteil von Max. Zuerst sollte jede Teilnehmerin erläutern, wie man sich während des filmens gefühlt hatte und ob man denkt die Fahrlinie eingehalten zu haben. Viele waren der Meinung, dass es nicht immer die optimale Linie war und dies sicherlich ausbaufähig ist. Dennoch waren wir sehr auf das Video gespannt! Nun wurde jedes einzelne Video abgespielt und genauestens analysiert. Interessant war es, seine eigenen Fehler zu erkennen oder auch die Fehler Anderer, oft sah man einen zu früh gewählten Einlenkpunkt oder eine nicht optimale Blickführung. Allerdings war dies nicht in jeder Kurve der Fall, es gab auch Kurven bei denen die Fahrlinie eingehalten wurde, sowie die Kopf- und Körperhaltung perfekt waren. Somit erhielten wir Lob und Tadel und waren mit dem Endergebnis wirklich sehr glücklich!

Im Großen und Ganzen war Max mit uns Mädels sehr zufrieden, auch wenn wir sein Adrenalin des öfteren nach oben pushten. Er wird wissen weshalb ;)
Er erkannte klare Fortschritte der einzelnen Teilnehmerinnen, diese können nun mittels  Einzeltraining bei ihm noch weiter ausgebaut und gefördert werden.

Eins ist sicher, wir hatten sehr viel Spaß, der Lerneffekt war enorm und es schreit förmlich nach einer Wiederholung. Wie haben wir so schön von ihm gelernt: "Bei Regen kann man sich in Trance fahren", daher wird das nächste Training mit Regen gebucht.

Wir werden weiterhin die Worte von Max im Gedächtnis behalten und immer wieder abrufen. Also denkt daran:

"AOK" sowie

"Geschmeidigkeit & Genauigkeit vor Geschwindigkeit"!


Danke Max, für diesen großartigen Tag!

 

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