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Waldhessen Trophy 2012

Ein unvergessliches Wochenende

„Eine Rallye, organisiert durch die Rennleitung#110???“

Als ich das gelesen habe stand direkt für mich fest: „Da bin ich dabei!“ Da die meisten Events der Rennleitung#110 eher im südlichen Teil Deutschlands stattfinden, war ich sehr begeistert zu lesen, dass es nun endlich ein Highlight der Rennleitung#110 in Hessen gibt.

trophy 002Man kann sich wohl nicht annähernd vorstellen, welche Vorbereitungen für ein solches Event notwenig sind, deshalb möchte ich mich als erstes an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bei dem gesamten Organisationsteam und den Helfern, die für den nahezu perfekten Ablauf gesorgt haben, bedanken. Jens Krannich und seine Frau Yuliya sind das beste Beispiel, dass man auch ganz ohne Motorrad in die Rennleitung#110-Familie integriert wird. Bei der Rennleitung#110 wird einfach jeder herzlich aufgenommen!

Nach langem Warten war es endlich so weit. Am Abend des 31.08.2012 trafen die ersten Teilnehmer der „Waldhessen Trophy 2012“ im Motel „Roadhuese-Kirchheim“ ein. Nachdem die Bikes geparkt waren und das Gepäck auf die Zimmer gebracht war, trafen wir uns im Restaurant des Motels, um uns gemeinsam bei gutem Essen und Getränken auf den nächsten Morgen vorzubereiten.

Am frühen Samstagmorgen trafen die restlichen Teilnehmer ein und nach einem ausgiebigen Frühstück ging es um 8:30 Uhr zur Fahrerbesprechung. Endlich ging es los, wir wurden noch einmal ausdrücklich von Jens Krannich und Peter Göb darauf hingewiesen, dass es bei der Rallye nicht um Geschwindigkeit geht, sondern, dass es sich um eine gemütliche Ausfahrt mit Hindernissen handelt. Nach der Einweisung bekamen wir unsere Startnummern mit den jeweiligen Startzeiten und den langerwarteten Aufgabenzettel. Direkt beim ersten Lesen wurde mir klar, dass selbst ich, die sich in der Gegend um Kirchheim gar nicht auskennt, mit dieser Wegbeschreibung alles finden werde. Somit war die Frage des Heimvorteils gleich geklärt.

trophy 003Pünktlich um 10:00 Uhr schickte Landrat Dr. Karl Ernst Schmidt den ersten Starter auf die 93 km lange Strecke voller interessanter Aufgaben. Im 5-Minuten Takt starteten die Fahrer nun zu Ihren Aufgaben. Alles begann mit einem Test der Aufmerksamkeit, vorbei am Campingplatz Seepark. Dort konnten/sollten wir eine Eisenbahn sehen. Nachdem man die erste Aufgabe gemeistert hatte, ging es weiter in Richtung eines Sportgeländes mit Löchern. Wenn man die L3294 in Richtung Oberaula aufmerksam verfolgte konnte man feststellen, dass hier nach einem Golfplatz gefragt wurde. Danach wurde es schon etwas anspruchsvoller. Wir mussten auf einen Waldparkplatz abbiegen und dort erwarteten uns 2 Helfer, die testen wollten, wie gut wir schätzen können. Wir mussten von einiger Entfernung aus bei 3 Balken erraten, welcher wohl die berühmten 20 cm hat. Doch damit nicht genug, wir sahen in der gleichen Entfernung ein Glas, welches mit Kaffeebohnen gefühlt war, und sollten nun schätzen wieviel Bohnen sich in dem Glas befinden. Wie sich später herausstellte, ging hier das Empfinden der Menge recht weit auseinander. Von etwas über 100 Bohnen bis weit über 4000 Bohnen wurde alles geschätzt. Nach dieser doch sehr interessanten, und am Ende auch entscheidenden Aufgabe ging es weiter durch den Wald, vorbei an Schwarzenborn. Hier sollten wir unsere nächste Aufgabe lösen, die da fragte, an welchem Übungsgelände die schöne Strecke vorbei geht. Wer irgenwie einmal etwas mit der Bundeswahr zu tun hatte konnte diese Frage ohne lnage zu überlegen beantworten. Danach wurde es etwas knifflig. Die Wegbeschreibung führte uns einen Berg hinauf und wer nicht richtig las, war ganz schnell mal falsch abgebogen, denn wir sollten bis zum Ende des Berges fahren und oben angekommen noch 600m bis zu einem Hotel mit Turm. Und wie könnte es anders sein, an dem Ort mit einem alten Turm mussten wir auf die Suche nach der Tafel mit dem Baujahr des Turmes gehen. Als Nächstes war auf unserer Routenbeschreibung zu lesen, dass unser zweites Frühstück auf uns wartet. Jedoch, wie könnte es anders sein, ohne Fleiß kein Preis. Die Route führte uns zu einem Schützenverein und bevor wir unser zweites Frühstück genießen durften, war unsere Treffsicherheit gefragt. Jeder hatte 6 Schuss mit einem Kleinkalibergewehr und musste versuchen die meisten Punkte auf einer Glücksscheibe zu erzielen. Frisch gestärkt ging es dann zur nächsten Prüfung. Mitten im Wald standen 2 Helfer der Feuerwehr für uns bereit und wollten unseren Riechsinn testen. Zuerst hatten wir 3 Gläser, die wie sich rausstellte mit Benzin, RedBull und Diesel gefüllt waren und dann standen wir vor 3 Kräuterpflanzen und mussten erraten um welche Gewächse es sich hierbei wohl handelt. Zur Belohnung ging es danach auf eine traumhafte und kurvenreiche Strecke durch den Wald nach Bad Hersfeld.

trophy 001Hier sollten wir unsere Kenntnisse im Falle eines Unfalls unter Beweis stellen. Zuerst mussten wir die korrekte Reihenfolge beim Eintreffen am Unfallort erklären und danach stellte man uns die oft diskutierte Frage, ob man bei einem Unfall dem Verletzten den Helm abnimmt oder ihn anlässt. Die beiden Sanitäter vorort erklärten uns dann, dass man sobald man alleine ist nur im äußersten Notfall einen Helm abnehmen sollte, da man alleine nicht die Kraft hat den Verletzten ausreichend zu stabilisieren. Nach dieser sehr interessanten Belehrung ging es zur vorletzten Aufgabe, diese stand ganz unter dem Motto „Wer sein Motorrad liebt, der schiebt!“ kurz vorm Ziel mussten wir an einem Parkplatz anhalten. Hier konnten wir unsere Kräfte unter Beweis stellen, denn wir mussten auf einer abgesteckten Strecke unser Motorrad auf Zeit schieben. Selbstverständlich ging es ein wenig bergauf, sonst wäre diese Übung viel zu leicht gewesen. Nach der getanen Arbeit wurden wir von den Helfern auf unser Wissen aus der Führerscheinprüfung getestet. Man stellte uns die Frage, wie lange wohl der Bremsweg bei 60 km/h sei. Hier stellte sich heraus, dass bei den meisten die Führerscheinprüfung schon einge Zeit zurück liegt. Nun war es fast geschafft, die letzte Aufgabe erwartete uns, nachdem wir bereits das Ziel im Motel erreicht hatten. Yuliya, teilte uns mit, dass wir jedoch mit der letzten Aufgabe warten, bis alle Teilnehmer zurück sind. Nachdem auch der letzte Teilnehmer unfallfrei von der Rallye zurück ins Motel kam wurde uns schnell klar, warum. Wir sollten alle etwas zum Lachen bekommen. Peter Göb baute auf dem Parkplatz des Motels eine Reihe mit 8 Pylonen. Bei der letzten Aufgabe kam dann Promille ohne Alkohol ins Spiel. Wir bekamen eine Brille, die uns die Sicht mit 0,8 Promille bei Dunkelheit zeigen sollte. Damit nicht genug! Wir bekamen noch einen Kindertretroller und sollten damit versuchen den Slalom einmal nach oben und wieder zurück fahren ohne die Pylonen zu berühren. Nachdem wir dann unsere Fahrkünste mit Promille unter Beweis gestellt hatten, bekamen wir eine andere Brille, welche uns den Eindruck vermitteln sollte, man hätte 1,3 Promille. Da wir doch einige Polizisten unter uns hatten, war es natürlich strikt untersagt mit 1,3 Promille zufahren, deshalb mussten wir den Parcour zu Fuss zurücklegen, was sich als eine echte Herausforderung darstellte. Als alle Teilnehmer sich der letzten Aufgabe gestellt hatten ging es zum gemütlichen Teil über. Nachdem wir uns alle etwas ausgeruht hatten trafen wir uns um 18:30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein auf der Terasse des Motels zum gemeinsamen Abendessen.

trophy 004Gegen 20:00 Uhr war es dann endlich soweit. Jens Krannich begann mit der Ziehung der Startnummern, für die erste Verlosung der Preise. Aufgrund der großen Resonanz der Gewinne war es möglich, das es zwei Runden für die Verlosung gab. Bei der ersten Runde bekam jeder Teilnehmer einen Preis. Nach einer kurzen Pause wurde es dann spannend. Jens gab die Teilnehmer bekannt, welche es aufs Treppchen geschafft hatten. Platz 3 belegten punktgleich mit 820 Punkten Kurt Messer und Michael Adam. Ich dachte ich höre nicht recht als Jens sagte, den 2. Platz hat die einzige Frau, die heute selbst gefahren ist, belegt. Ich hatte mir mit 824 Punkten tatsächlich den 2.Platz gesichert. Ebenfalls wie die beiden Herren auf Platz 3 erhielt ich einen Pokal, einen Blumenstrauß, eine Urkunde und eine Flasche Glitter&Gold. Sieger des Skorpion-Helms und somit Platz 1 wurde Gerhard Otto. Damit nicht genug. Es kam noch zu der Verlosung der Hauptpreise, welche unter anderem ein weiterer Helm, ein Motorradständer, Karten für die GP nächstes Jahr am Sachsenring und diverse Tankgutscheine waren. Nachdem alle Teilnehmer glücklich mit ihren Preisen waren fing die Liveband an zu spielen. Den Tag konnten wir so mit guter Musik und den eigens für das Event kreiirten Cocktails namens „Racie“, „BurnOut“, „Auftanken“ und „Boxenstop“  entspannt ausklingen gelassen.

Den Abschluss, fand das mit Sicherheit unvergesslichen Wochenende, am Sonntagmorgen bei einem gemeinsamen Frühstück.

Für mich steht fest: „Waldhessen Trophy 2013“, Ich bin dabei!!!

 


 

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